Hier bin ich richtig: Weil mir die Diakonie Hasenbergl über zehn Jahre hinweg ein unglaubliches Vertrauen in mein Wissen und meine Fähigkeiten entgegengebracht hat. Durch diesen Vertrauensvorschuss habe ich es immer wieder geschafft, dass ich selber über mich hinauswachsen und mich immer wieder weiterentwickeln konnte.
Ich habe vor mehr als dreizehn Jahren bei einem regionalen Fernsehsender gearbeitet, was mir auch wirklich Spaß gemacht hat. Aber ich habe dann gemerkt, dass das für mich nicht genug ist. Ich wollte weiterkommen, gerne mehr Verantwortung übernehmen, mehr gestalten können. Da war die Diakonie Hasenbergl die richtige Adresse für mich. Schon im Vorstellungsgespräch mit der damals aktuellen Vorständin Evi Grundner und Gereon Kugler, der auch heute unser Vorstand ist, habe ich mich sehr wohlgefühlt: Beide waren mir sehr zugewandt, haben viele inhaltliche und fachliche Fragen gestellt, bei denen ich schon merkte, dass es hier einfach um den Inhalt geht und dass mein Wissen hier sehr geschätzt werden würde.
Es hat dann auch tatsächlich geklappt: Ich habe die Stelle, die Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit, bekommen. Für mich war das eine ganz große Sache, ich war ja noch sehr jung, gerade 27 Jahre alt – in der Geschäftsstelle hatte ich gleich den Namen „Das Küken“.
Dass ich bereits mein Studium Soziale Arbeit abgeschlossene hatte, passte sehr gut zu meinem neuen Arbeitsplatz: Videojournalistin und Sozialpädagogin – das ist doch die perfekte Kombination, mit der ich für alle Fragen und Projekte gerüstet bin.
Von Anfang an hatte ich eine geteilte Stelle, 20 Stunden Öffentlichkeitsarbeit und 20 Stunden war ich bei „Pro. Hilfe durch Arbeit“, so habe ich einen tollen Blick in die Arbeitsförderung erhalten. Nach zwei Jahren bin ich dann ganz in die Geschäftsstelle gewechselt und habe in der Verwaltung mitgearbeitet. Aushilfsweise war ich damals schon in der Personalabteilung tätig, habe bei Stellenausschreibungen unterstützt. Auch heute bin ich wieder in der Personalabteilung, im Recruiting, tätig und kümmere mich um die Vertragserstellung.
Außerdem habe ich nun die Stelle als Stellvertretende Bereichsleitung KITA inne, was mir großen Spaß macht: Hier kann ich den Kita-Bereich mitgestalten, habe eigene Projekte und Arbeitskreise.
Im Laufe der vergangenen zehn Jahre, die ich schon mit und bei der Diakonie Hasenbergl bzw. nun Stiftung zusammen. tun. arbeite, habe ich viele Einrichtungen kennengelernt und dort aktiv mitgearbeitet. Ich bekomme sicherlich zehn verschiedene Wirkungsmöglichkeiten zusammen. Immer hat mich die Arbeit mit den Menschen bereichert. Noch heute finde ich es unglaublich wertschätzend, dass wir Mitarbeitenden so flexibel arbeiten können, in Stellenteilungen, in verschiedenen Einrichtungen und mit wechselnden Arbeitszeiten.
Der nächste große Schritt für mich war dann, dass ich etwa nach fünf Jahren die Möglichkeit bekommen habe, ein weiterführendes Studium zu absolvieren. Die Diakonie Hasenbergl hat mich finanziell dabei unterstützt, dass ich parallel zu meiner Arbeit noch einen Master in Marketingmanagement studieren konnte. Das Studium hat mich ein paar Jahre beschäftigt, ich habe währenddessen zwei Kinder bekommen, mein Familienleben aufgebaut.