Seit mehr als 16 Jahren arbeite ich schon in der Diakonie Hasenbergl, hier bin ich mit den Herausforderungen gewachsen.

Seit 16 Jahren gehe ich (fast immer 😊) gerne zur Arbeit. Ich bin der festen Überzeugung, wenn die Arbeit keinen Spaß macht, dann musst du dir was Neues suchen. Denn wenn Du keinen Spaß bei der Arbeit hast, ist das auf Dauer nicht gesund und es wird stressig.

Viel von der Freude über meine Arbeit, hängt mit unserem Technik-Team zusammen. Ich bin sehr glücklich über jeden einzelnen meiner Kolleginnen und Kollegen. Jeder ist hier richtig und wichtig; und wenn eine*r mal nicht da ist, dann fehlt etwas.

Auch mit meinem Chef macht die Zusammenarbeit Spaß. Natürlich gibt es auch mal Themen, die wir unterschiedlich sehen, das ist ganz normal. Was für mich aber besonders ist, dass wir in solchen Fällen auf Augenhöhe einen Konsens, zum Besten der Diakonie Hasenbergl suchen. Entscheidungen werden nicht willkürlich getroffen und wenn sie getroffen sind, offen kommuniziert. Das kultiviert tatsächlich ein spürbares miteinander. Und dieses Miteinander und zusammen.tun versuche ich auch in unserem Technik-Team zu leben.


Letztes Jahr hatten wir z.B. 16 Einrichtungs-Umzüge – trotz des Stresses ist es uns so gelungen, dass die Freude und der Spaß an der Arbeit nicht auf der Strecke geblieben sind.

Für mich hat in meiner Arbeit, der Dienstleistungsgedanke einen hohen Stellenwert. Ich sehe uns tatsächlich als interner Dienstleister für die Mitarbeitenden: Wir kümmern uns darum, dass die Kolleg*innen ungestört von technischen Problemen ihrer Arbeit nachgehen können. Das ist mir sehr wichtig.
Dass wir im vergangenen Jahr aus Kapazitätsgründen, während der Einrichtungsumzüge einigen unserer Einrichtungen mit ihren Anliegen nicht sofort weiterhelfen konnten, hat mich schon sehr beschäftigt: ca. 250 Tickets haben sich in den Sommermonaten aufgestaut (Hausmeisterei und IT), die wir glücklicherweise größtenteils mittlerweile abarbeiten konnten. Trotzdem sind wir für das Verständnis und die Geduld der Kolleg*innen, die keinen Umzug hatten und einfach nur warten mussten, dankbar.

Was mir in der Diakonie Hasenbergl gut gefällt ist, dass man auch Fehler machen darf. Natürlich arbeitet keiner, um Fehler zu machen. Aber es gibt keine Arbeit, ohne dass Fehler passieren. Meiner Erfahrung nach, leben wir hier eine positive Fehlerkultur. Damit meine ich: wir versuchen gemeinsam Lösungen zu finden, wenn Fehler passieren (und diese passieren einfach, wenn Menschen zusammenarbeiten), um immer besser zu werden.


Aber mir gefällt noch viel mehr. Ich glaube, durch das, was wir hier als Diakonie Hasenbergl für die Menschen im Münchener Norden machen, macht auch meine Arbeit in der Abteilung Technik für mich mehr Sinn, als wenn ich diese außerhalb des diakonischen Umfelds machen würde.


Vor 16 Jahren habe ich als Technischer Leiter in der Diakonie Hasenbergl angefangen. Für diese Stelle bin ich damals mit meiner Familie nach Bayern gezogen. Vorher war ich 13 Jahre in Niedersachsen in einer theologischen Ausbildungsstätte tätig. Dort war ich auf Grund meiner Berufs-Ausbildung zuerst für die elektrische Haustechnik zuständig. Später bin aufgrund der dort erworbenen Fähigkeiten u.a. Jugendpastor (freikirchliche Gemeinde) gewesen und habe Jugendleiter*innen ausgebildet. 2007 fand dieser Lebensabschnitt ein Ende und ich habe mich wieder mehr in Richtung Technik orientiert.
Zu dieser Zeit suchte die Diakonie Hasenbergl einen neuen technischen Leiter und sie haben sich für mich entschieden. Nach dem Kennenlernen hier in München und der Einarbeitung, bin ich immer mehr in den Job reingewachsen.

Von Anfang an hat mit hier das Miteinander in der Geschäftsstelle sehr gut gefallen. Ich bin ein Mensch, der gerne auf andere zugeht, ihnen zuhört, aber auch mit seinen Anliegen und seiner Meinung nicht hinterm Berg hält.


Ich sage: Hier bin ich richtig.
Ich glaube einfach, ich „passe hier rein“; mir macht meine Arbeit (meistens) Spaß, christliche Werte und der diakonische Gedanken sind für mich wichtig. Nächstenliebe und die Arbeit mit anderen und für andere gehören da einfach mit dazu.