Ich liebe meinen Arbeitsplatz, ich komme jeden Tag, seit 14 Jahren mit einem Grinsen in die Arbeit. Es macht mir einfach wahnsinnig viel Spaß und ich fühle mich hier wirklich richtig.

Unsere Kampagne heißt: Hier bin ich richtig. Ich könnte sagen, weil ich hier mein Geld verdiene. Aber das wäre nicht der richtige Grund, warum ich hier richtig bin. Das würde auch für die meisten anderen Arbeitgeber passen. Ich arbeite jetzt seit 14 Jahren bei der Diakonie Hasenbergl, daran erinnert mich auch das Hufeisen über der Tür, das ich zu meinem zehnjährigen Jubiläum bekommen habe. 

 

Meine Vorgesetzte hat es extra für mich gravieren lassen. Das ist für mich echt was Besonderes. Ich liebe meinen Arbeitsplatz, ich komme jeden Tag, seit 14 Jahren mit einem Grinsen in die Arbeit. Es macht mir einfach wahnsinnig viel Spaß und ich fühle mich hier wirklich richtig. Ich habe das Glück, meine Arbeitszeit so gestalten zu können, wie es für mich und mein Leben passt. Neben meiner Tätigkeit in der Allgemeinen Verwaltung der Diakonie Hasenbergl arbeite ich auf einem Ponyhof, verbringe viel Zeit im Stall und draußen – diese Arbeit ist aus meinem Hobby entstanden und füllt mich einfach zusätzlich aus. 

 

Bei der Allgemeinen Verwaltung habe ich schon in allen Teilbereichen gearbeitet: am Empfang, ich habe mich ums Archiv und Veranstaltungen gekümmert, habe lange Zeit im Frontoffice gearbeitet. Mit den Jahren bin ich dann immer mehr im Backoffice angekommen. In den ersten Wochen war ich schon skeptisch, ob mir die Arbeit „im Hintergrund“ gefallen würde: ich brauche Menschen um mich herum. Deshalb war die Arbeit am Empfang auch immer etwas, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.  Schnell habe ich aber festgestellt, die Arbeit im Backoffice fühlt sich auch gut an, ist genau das Richtige für mich. Heute sage ich: Es ist toll, dass ich die Möglichkeit zur Veränderung bekomme habe. Ich bin für den Zentraleinkauf zuständig und das, was ich da gerade mache, das ist absolut mein Ding, das macht mir Spaß.

 

Ich bekomme sehr positive Rückmeldungen von den Kolleg*innen in den Einrichtungen. Dieses wertschätzende Miteinander ist einfach toll. Mir persönlich gefällt mein Arbeitsplatz, in der Geschäftsstelle, gegenüber von den Postfächern sehr gut. Hier komme ich mit vielen Kolleg*innen einfach direkt in Kontakt und erfahre in kurzen Gesprächen, was die Menschen beschäftigt. 

 

Ich bin Dienstleisterin für die Kolleg*innen in unseren Einrichtungen. Auch wenn ich nicht direkt mit Klient*innen arbeite, unterstütze ich sie durch meine Arbeit, dass sie ihre Arbeit gut machen können. Ich fühle mich trotzdem als wichtiges Rädchen im Ganzen.

 

 

Ich könnte mir nicht mehr vorstellen, in der freien Wirtschaft zu arbeiten, wahrscheinlich käme ich dort nicht mehr zurecht. Ich habe tolle Kolleg*innen, eine tolle Chefin, gemeinsam sind wir ein super Team. Natürlich hat sich meine Haltung zur Diakonie Hasenbergl, die Beziehung zu meinen Vorgesetzten, in den vergangenen 14 Jahren verändert und ist gewachsen. Gewiss habe ich in den letzten Jahren auch mal Phasen erlebt, die herausfordernder waren. Dass ich hier einmal in Rente gehen könnte, konnte ich mir in den ersten Jahren nicht vorstellen – heute schon. 


Ja, ich erlebe auch anstrengende Zeiten, wenn Kolleg*innen krank sind und ich auch in anderen Aufgabenbereichen vertreten muss – aber das kennt doch eigentlich jeder. Wenn ich dann nachmittags beim Stall bin, mit den Pferden arbeite, sammle ich so viel neue Kraft, dass ich abends schon wieder ins Büro gehen könnte. Ich habe hier sehr viel gelernt und finde es unheimlich schön, dieses Wissen und Erfahrungen auch weiterzugeben. Mir macht die Arbeit mit den AGH-Kräften, mit unseren Auszubildenden und Praktikant*innen unheimlich viel Spaß. Ich zeige ihnen gerne meine Arbeit und motiviere sie – und natürlich motiviert es auch mich, wenn ich sehe, wie viel Erfolg sie haben, wenn sie sich neue Aufgaben zutrauen. 

 

Das Menschliche in der Diakonie Hasenbergl ist großartig. Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Arbeit oder ich zu wenig Anerkennung erfahren. Allein im Umgang miteinander erlebe ich, dass das, was ich tue, wichtig ist und bei den Kolleg*innen gesehen wird. 

 

Dass es Verwaltungsklausuren gibt, finde ich echt toll. In den letzten 14 Jahren habe ich bei keiner davon gefehlt. Es ist schön, die anderen Kolleg*innen, die Verwaltungskräfte aus den Einrichtungen mal in einem anderen Kontext zu sehen. Natürlich ist das trotzdem Arbeit, aber man erfährt viel voneinander, was die tägliche Arbeit, das Miteinander, beeinflusst.